Karostar Musikhaus Ornament

Karostar - Musikhaus St. Pauli - Büros, Läden und Tonstudios für junge Unternehmen aus der Musikbranche.


Das Gebäude: Spannende Ausblicke.

Das Karostar Musikhaus fügt sich als moderner Baustein in das neu genutzte ehemalige Schlachthofareal ein. Zum Musikhaus gehören zwei dreigeschossige Baukörper, ein langer Riegel entlang der U-Bahntrasse und ein nördlich anschließender Würfel. Dazwischen verläuft wie bisher der öffentliche Fuß- und Radweg zwischen Karolinen- und Schanzenviertel. Mit rund 2.500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ist der Neubau etwa halb so groß wie die gegenüber liegende Alte Rinderschlachthalle.


Blick aus Richtung Marktstraße auf den neuen Platz.


Die Mieter blicken aus ihren Büros im ersten und zweiten Obergeschoss auf den begrünten Ölmühlenplatz im Karolinenviertel oder den neuen öffentlichen Platz im Hof. Spannende Ausblicke versprechen vor allem die Panoramafenster und die große Loggia des zentralen Treffpunkts im Gebäude. Der lädt mit Küchenzeile, Tresen und TV-Geräten zu kleinen und großen Pausen ein, damit Kontakte zwischen den Mietern entstehen können. Ein Konferenzraum kann von allen Mietern kostenlos belegt werden.

Die Ladenflächen im Erdgeschoss liegen an der Wegeverbindung zwischen Karolinen- und Schanzenviertel. Wie die südlich angrenzenden Produktionsstudios, öffnen sie sich zum neu entstehenden Hofplatz zwischen dem Neubau und der Alten Rinderschlachthalle, so dass das gesamte Erdgeschoss belebt sein wird.

Der öffentliche Platz aus Holzbohlen schafft eine wohnliche Atmosphäre und eignet sich damit ideal für Veranstaltungen, wie Open-Air-Kino, leisere Musik-Events und Märkte aller Art. Um den Platz als Veranstaltungsort zu etablieren, wird eine Holztribüne den Platz zum Schlachthof hin abschließen; die notwendigen Strom- und Wasseranschlüsse werden ebenfalls eingerichtet.


Architektur: Respekt vor dem Ort

Im Sommer 2003 beteiligten sich 25 junge Büros am Architekturwettbewerb für das Musikzentrum. Eine 30-köpfige Jury aus Experten, Politik und Verwaltung entschied sich für den Entwurf der Bürogemeinschaft Dalpiaz Giannetti Architekten, der leicht überarbeitet auch gebaut wird.


Blick vom Neuen Kamp auf den zukünftigen Platz vor dem Musikhaus.


Das Gebäude fügt sich harmonisch in die vorhandene Baustruktur ein. Die gerillten Fassadenplatten über zwei Geschosse entsprechen auf zeitgemäße Art, der Farbe und Höhe der Alten Rinderschlachthalle gegenüber. Die Gliederung des Baus nimmt zudem Bezug zur Markt- und Mathildenstraße im Karolinenviertel auf.


Blick von der Holztribüne in Richtung Neuer Kamp.


Vom Preisgericht wurde besonders die Gestaltung der Außenflächen gelobt: Die nach Süden ausgerichtete Stufenanlage schaffe "einen harmonischen, angemessenen Abschluss der Gesamtanlage."



Die Fakten: Auf einen Blick

Bauzeit:Oktober 2004 - Dezember 2005
Bruttogeschossfläche:2.500 Quadratmeter
Architektur:Dalpiaz Giannetti Architekten
Anzahl Stellplätze:87
Büros:33
Größe Büros:15 – 90 Quadratmeter
Läden:4 Ladenflächen ( 2 x 110 Quadratmeter, 70 und 60 Quadratmeter)
Studios3 (20, 30 und 40 Quadratmeter)
Projektentwickler/Bauherr:STEG Hamburg mbH
Projektleiter:Kurt Reinken
Expertenbeirat:Vertreter aus der Musikbranche
Baukosten:5,4 Millionen Euro
Förderung:2 Millionen Euro
(50 % aus dem EU-Förderprogramm EFRE, 50 % aus Mitteln der Behörde für Wirtschaft und Arbeit)


Karostar - Musikhaus St. Pauli - Ein Projekt der STEG Hamburg - Kontakt: +49 (40) 43 13 93 - 0
http://www.karostar.de
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